Treppenlift Finanzierung – Von Versicherung bis KfW-Bank

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Ein Treppenlift ist jetzt nicht gerade eine kostengünstige Angelegenheit. Aber glücklicherweise gibt es einige Möglichkeiten zur Finanzierung. Wir stellen die sinnvollsten vor.

Wer finanziert überhaupt einen Treppenlift?

Wie man an der Preisübersicht sieht, kann die Anschaffung eines Treppenlifts durchaus einen größeren finanziellen Faktor darstellen. Das bedeutet aber nicht, dass Sie bei mangelndem Kapital oder Rücklagen auf die erhöhte Mobilität verzichten müssen, die ein Treppenlift mit sich bringt. Es gibt viele unterschiedliche Bezuschussungen und Kreditmöglichkeiten, welche Sie beim Kauf oder beim Anmieten eines Treppenlifts in Anspruch nehmen können. Im folgenden Artikel stellen wir ihnen die gängigsten Anlaufstellen vor und erläutern, welche Art der Finanzierung für wen in Frage kommt.

Zuschüsse der Pflegeversicherung

Treppenlifte werden von den Krankenkassen nicht als Hilfsmittel anerkannt; dementsprechend besteht hier also keine Verpflichtung einer Kostenübernahme. Nach dem Sozialgesetzbuch kann die Anschaffung allerdings von der Pflegeversicherung bezuschusst werden, wenn der Antragssteller mindestens in die Pflegestufe 1 eingestuft wurde. Dieser kann dann als „Zuschuss zur Verbesserung des häuslichen Umfelds“ eine teilweise Kostenübernahme beantragen. Die Pflegekassen fördern Umbaumaßnahmen mit einer Summe von bis zu 2557 Euro. Der Eigenanteil muss dabei mindestens 10% betragen; gleichzeitig ist dieser Betrag aber nach oben begrenzt, denn er darf nicht mehr als 50% des monatlichen Bruttoeinkommens ausmachen. Zur Antragstellung muss ein konkretes Angebot eines Anbieters vorliegen, welches dann an den entsprechenden Ansprechpartner geschickt wird. Anspruchsberechtigte sind private Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern oder Eigentumswohnungen, aber auch Mieter, die sich unter bestimmten Umständen die Zustimmung für den Einbau eines Treppenlifts durch den Mieter einholen können.

Landeshilfen und Kostenträgerschaften

Sind ein Unfall oder eine Berufskrankheit Grund für die Einschränkung, dann können sich die Betroffenen an die Berufsgenossenschaften wenden. Diese sind Träger der gesetzlichen Unfallversicherung und haben die Aufgabe, geschädigte Beschäftigte nicht nur beruflich, sondern auch medizinisch zu rehabilitieren. Im Gegensatz zu den Krankenkassen übernehmen die Berufsgenossenschaften die Anschaffungskosten oft sogar in voller Höhe.
Auch Kriegs- oder Wehrdienstverletzte haben gute Chancen, ihren Treppenlift teilweise oder vollständig finanziert zu bekommen. Ansprechpartner sind in diesem Fall die jeweilige Fürsorgestelle des Landes oder das Versorgungsamt. Letzters finanziert die Anpassung des Wohnraums an die besonderen Bedürfnisse behinderter Personen, wenn der Grad der Erwerbsminderung mindestens 50% beträgt.

Verbraucher-Kredit

In Zeiten sehr niedriger Zinsen kann auch ein klassischer Verbraucherkredit in Frage kommen. Welche Kosten bei welcher Darlehenssumme auf Sie zukommen, können Sie ganz einfach hier berechnen.

KfW-Darlehen

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet mit dem Kredit 159 ein besonders günstiges Darlehen zum altersgerechten Umbauen an. Gefördert werden in diesem Rahmen Modernisierungsmaßnahmen, die Barrieren abbauen und so den Wohnkomfort erhöhen. Die Förderobergrenze beträgt 50.000 Euro pro Wohneinheit, der effektive Jahreszins mind. 1,00%. Die Förderung wird unabhängig von Alter oder Pflegestufe gewährt und dient zur Finanzierung unterschiedlicher Einzelmaßnahmen, unter anderem auch zur „Überwindung von Treppen und Stufen“, wozu auch Treppenlifte gehören.
Da die KfW Kredite aus diesem Programm ausschließlich über Banken, Sparkassen und Versicherungen vergibt, muss der Antrag über ein Kreditinstitut ihrer Wahl gestellt werden. Dieses reicht dann das entsprechende Formular ein. Der Tilgungszeitraum kann sich mit variierenden Konditionen auf einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren erstrecken.

Für weitere Informationen in Sachen Finanzierung können Sie sich übrigens auch direkt an den Anbieter eines Treppenlifts ihrer Wahl wenden. Diese können Sie mit Hilfe ihrer Erfahrung zielgerichtet beraten und konkret bei der Antragsstellung helfen.



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