Neues Urteil zur steuerlichen Absetzbarkeit von Treppenliften

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Ein Ehepaar klagte bereits im Jahr 2005, als das Finanzamt ihnen die steuerliche Absetzbarkeit ihres eingebauten Treppenlifts verweigerte. Die Notwendigkeit dessen hatte der Hausarzt des Ehemanns nach dem Einbau bestätigt – "nicht ausreichend" sagte das Finanzamt. Dies widerlegt ein in 2014 ausgesprochenes Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH). Grund der Ablehnung Das Finanzamt gestattete dem Ehepaar mit folgender Begründung nicht, den Treppenlift von der Steuer abzusetzen: Das Gutachten erfolgte erst nach dem Einbau des Treppenlifts und zudem durch einen Hausarzt und nicht durch einen amtsärztlichen Arzt eine ärztliche Bescheinigung des Medizinischen Dienstes für Krankenversicherung (MDK). Widerspruch des BFH Der Bundesfinanzhof sah dies jedoch anders: Die Bestätigung der Notwendigkeit des Einbaus eines Treppenlifts kann auch durch einen Sachverständigengutachter erfolgen, denn nach dem „abschließendem Charakter der Katalogtatbestände in § 64 Abs. 1 Nr. 2…
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